{"id":444,"date":"2020-03-05T14:57:38","date_gmt":"2020-03-05T13:57:38","guid":{"rendered":"https:\/\/enjoy-stuttgart.org\/?p=444"},"modified":"2020-03-05T14:59:15","modified_gmt":"2020-03-05T13:59:15","slug":"66-bestaetigte-coronavirus-infektionen-in-baden-wuerttemberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enjoy-stuttgart.org\/index.php\/66-bestaetigte-coronavirus-infektionen-in-baden-wuerttemberg\/","title":{"rendered":"66 best\u00e4tigte Coronavirus-Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enjoy-stuttgart.org\/pdf\/Bilder_Webseite\/Corona.jpg\" alt=\"\" width=\"583\" height=\"166\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p> In Baden-W\u00fcrttemberg haben sich laut Beh\u00f6rden inzwischen 66 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Zuletzt infizierte sich eine Person aus Wangen im Allg\u00e4u (Kreis Ravensburg). <\/p>\n\n\n\n<p>Wie das Landratsamt Ravensburg am Donnerstagvormittag mitteilte, hat sich eine Person mittleren Alters aus Wangen im Allg\u00e4u (<strong>Kreis Ravensburg<\/strong>) mit dem Coronavirus infiziert und befindet sich in h\u00e4uslicher Isolation.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Teil einer Pflegeeinrichtung in Bad Rappenau (<strong>Kreis Heilbronn<\/strong>) steht seit Montag unter Quarant\u00e4ne, weil sich ein Bewohner und eine Mitarbeiterin bei einem Pfleger angesteckt hatten. Am Mittwoch&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/heilbronn\/Tauberbischofsheim-Erster-Corona-Fall-im-Main-Tauber-Kreis,erster-corona-fall-im-main-tauber-kreis-100.html\">best\u00e4tigte das Sozialministerium, dass sich vier weitere Bewohner<\/a>&nbsp;&#8211; zwei M\u00e4nner und zwei Frauen &#8211; infiziert haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei F\u00e4lle wurden au\u00dferdem am Mittwoch im&nbsp;<strong>Ostalbkreis&nbsp;<\/strong>gemeldet, eine 33-j\u00e4hrige und eine 38-j\u00e4hrige Frau. Beide sind Kontaktpersonen eines Infizierten und befinden sich in h\u00e4uslicher Isolation. Im&nbsp;<strong>Zollern-Alb-Kreis<\/strong>&nbsp;hat sich eine 25-J\u00e4hrige bei einem bereits best\u00e4tigten Infizierten angesteckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem wurde die Tochter eines 44-j\u00e4hrigen Infizierten aus Rudersberg (<strong>Rems-Murr-Kreis<\/strong>) positiv getestet.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/stuttgart\/Rudersberg-Corona-Schulzentrum-Rudersberg-am-Mittwoch-geschlossen,schulzentrum-in-rudersberg-geschlossen-corona-100.html\">Das Schulzentrum in Rudersberg bleibt deshalb die ganze Woche geschlossen.<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video controls src=\"https:\/\/enjoy-stuttgart.org\/pdf\/Bilder_Webseite\/1208291.sm.mp4\"><\/video><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei den weiteren am Mittwoch gemeldeten F\u00e4llen handelt es sich um Reiser\u00fcckkehrer. Ein 49-J\u00e4hriger aus dem&nbsp;<strong>Kreis Sigmaringen<\/strong>&nbsp;war infiziert aus S\u00fcdtirol zur\u00fcckgekommen, genau wie zwei M\u00e4nner aus&nbsp;<strong>Freiburg&nbsp;<\/strong>und<strong>&nbsp;Stuttgart<\/strong>. Auch im&nbsp;<strong>Alb-Donau-Kreis<\/strong>&nbsp;kamen ein 56-J\u00e4hriger und sein 19-j\u00e4hriger Sohn angesteckt aus S\u00fcdtirol zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Im\u00a0<strong>Kreis Heidenheim<\/strong>\u00a0wurde ein 80-J\u00e4hriger in einem Krankenhaus station\u00e4r isoliert, nachdem er mit Symptomen aus \u00c4gypten wiedergekommen war und inzwischen positiv getestet wurde. Au\u00dferdem hat sich eine Frau aus\u00a0<strong>Mannheim<\/strong>\u00a0infiziert, die Ende Februar aus dem Iran zur\u00fcckgekommen war. Sie wurde zuhause isoliert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Sozialminister: Achtsamkeit, aber kein Alarmismus <\/h2>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem wurden am Mittwoch weitere sechs F\u00e4lle gemeldet: eine 46-j\u00e4hrige Frau aus dem&nbsp;<strong>Main-Tauber-Kreis<\/strong>, die zuvor in S\u00fcdtirol war, ein 61-j\u00e4hrigen Mann aus&nbsp;<strong>Ludwigsburg<\/strong>, der in Neapel in Italien war, und eine 54 Jahre alte Frau aus&nbsp;<strong>Stuttgart<\/strong>, die aus Barcelona (Spanien) zur\u00fcckgekehrt war, haben sich infiziert. Au\u00dferdem haben sich drei Personen aus dem&nbsp;<strong>Rhein-Neckar-Kreis<\/strong>&nbsp;infiziert: ein 55-J\u00e4hriger, der zuvor Kontakt zu einer infizierten Person hatte, ein 36 Jahre alter Reiser\u00fcckkehrer aus dem Iran und ein 55-J\u00e4hriger, der zuvor in S\u00fcdtirol gewesen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Man werde alles daf\u00fcr tun, dass das \u00f6ffentliche Leben weitergehen k\u00f6nne, betonte Landessozialminister Manfred Lucha (Gr\u00fcne) bei seiner Rede im Landtag am Mittwochvormittag: &#8222;Unsere Strategie lautet grunds\u00e4tzlich: H\u00f6chste Aufmerksamkeit, h\u00f6chste Achtsamkeit, aber kein Alarmismus.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Coronavirus-F\u00e4lle in Baden-W\u00fcrttemberg<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Zahl der best\u00e4tigten Coronavirus-F\u00e4lle in Baden-W\u00fcrttemberg ist auf 66 gestiegen. Ein \u00dcberblick \u00fcber die Anzahl der F\u00e4lle:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Kreis Heilbronn: 12<\/li><li>Kreis Esslingen: 10<\/li><li>Freiburg: 8<\/li><li>Mannheim: 4<\/li><li>Ulm: 4<\/li><li>Landkreis Ludwigsburg: 3<\/li><li>Ostalbkreis: 3<\/li><li>Stuttgart: 3<\/li><li>Alb-Donau-Kreis: 2<\/li><li>Bodenseekreis 2<\/li><li>Landkreis G\u00f6ppingen: 2<\/li><li>Heidelberg: 2<\/li><li>Rhein-Neckar-Kreis: 2<\/li><li>Rems-Murr-Kreis: 2<\/li><li>Landkreis T\u00fcbingen: 2<\/li><li>Zollernalbkreis: 2<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Jeweils einen Fall meldeten die Gesundheits\u00e4mter im Kreis B\u00f6blingen, Kreis Breisgau-Hochschwarzwald, Kreis Emmendingen, Landkreis Heidenheim, Kreis Karlsruhe, Kreis L\u00f6rrach, Main-Tauber-Kreis, Kreis Ravensburg, Kreis Rottweil und im Landkreis Sigmaringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Patient &#8222;Null&#8220; aus dem Kreis G\u00f6ppingen, also der erste Patient in Baden-W\u00fcrttemberg, ist mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Hotline zum Coronavirus ist werktags zwischen 9 und 16 Uhr geschaltet: 0711\/904-39555<\/p>\n\n\n\n<p><em>Quelle: Sozialministerium Baden-W\u00fcrttemberg<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Engp\u00e4sse bei Schutzkleidung <\/h2>\n\n\n\n<p> Aktuell gibt es Engp\u00e4sse bei der Virus-Schutzkleidung f\u00fcr \u00c4rzte und Pfleger. Der Bund will nun erg\u00e4nzend zu anderen Beteiligten Schutzkleidung zentral f\u00fcr Arztpraxen, Krankenh\u00e4user und Bundesbeh\u00f6rden beschaffen, wie am Mittwoch nach Beratungen des Krisenstabs der Regierung mitgeteilt wurde. Der Export medizinischer Schutzausr\u00fcstung wie Atemmasken, Handschuhen und Schutzanz\u00fcgen ins Ausland wird auf Anordnung des Wirtschaftsministeriums verboten. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video controls src=\"https:\/\/enjoy-stuttgart.org\/pdf\/Bilder_Webseite\/1208292.sm.mp4\"><\/video><\/figure>\n\n\n\n<p> <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/Coronavirus-Kritik-an-der-Landesregierung-in-Baden-Wuerttemberg-nimmt-zu,corona-landtag-debatte-100.html\">Redner der Opposition riefen am Mittwoch im Landtag dazu auf, aus dem Auftreten des neuartigen Coronavirus Lehren zu ziehen<\/a>. Die FPD-Fraktion verlangte mehr \u00c4rzte f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Gesundheitsdienst. SPD und AfD verlangten, wieder mehr Arzneimittel im Land herstellen zu lassen als in China. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Desinfektionsma\u00dfnahmen im Nahverkehr <\/h2>\n\n\n\n<p> Die Eisenbahnunternehmen in Baden-W\u00fcrttemberg versch\u00e4rfen nach Angaben des Landesverkehrsministeriums die Desinfektionsma\u00dfnahmen in den Nahverkehrsz\u00fcgen. So w\u00fcrden Handgriffe und Toiletten jetzt mit speziellen Desinfektionsmitteln gereinigt. Man bereite sich auch darauf vor, dass vermehrt Mitarbeiter von Zugunternehmen wegen Krankheit zu Hause blieben. Im Krisenfall sollen zuerst die Fahrpl\u00e4ne ausged\u00fcnnt werden, bevor ganze Strecken nicht mehr befahren werden. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Schulen schicken Klassen nach Hause <\/h2>\n\n\n\n<p>In Furtwangen im Schwarzwald-Baar-Kreis bleibt eine Werkrealschule am Donnerstag und Freitag geschlossen, weil sich eine Lehrkraft mit dem Coronavirus infiziert hat. Wann der Unterricht wieder stattfinden kann, m\u00f6chte das Schulamt Donaueschingen am Donnerstag bekanntgeben. Die von der Lehrkraft unterrichtete Klasse und die mit ihr in Kontakt stehenden Kollegen m\u00fcssen demnach 14 Tage lang zuhause in Quarant\u00e4ne bleiben. Sollten bei ihnen Symptome auftreten, wie Niesen, Husten oder Fieber, werden sie ebenfalls auf das Virus getestet. Die Lehrkraft selbst komme nicht aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch am M\u00f6rike-Gymnasium in Stuttgart m\u00fcssen Sch\u00fcler zu Hause bleiben. Am Dienstag hatte die Leitung drei Schulklassen aus Vorsicht vor dem Coronavirus nach Hause geschickt, weil drei Sch\u00fcler in den Ferien Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Die betroffenen Jugendlichen h\u00e4tten sich nun auf das Virus testen lassen, mit einem Ergebnis sei in den n\u00e4chsten Tagen zu rechnen. So lange sollen die betroffenen Klassen vorsichtshalber zu Hause bleiben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Kultusministerium: Keine Klassenfahrten in Risikogebiete <\/h2>\n\n\n\n<p> Schulen sollen generell Klassenfahrten und Sch\u00fcleraustausche in Risikogebiete des neuartigen Coronavirus absagen. Dies gelte bis zum Ende des laufenden Schuljahres, teilte das Kultusministerium am Dienstag in Stuttgart mit. Reisen in ausl\u00e4ndische Regionen, die nicht vom Robert-Koch-Institut zum Risikogebiet erkl\u00e4rt worden seien, sollten im Zweifel ebenfalls abgesagt werden. Die Stornierungskosten w\u00fcrden in diesen F\u00e4llen vom Land Baden-W\u00fcrttemberg \u00fcbernommen. Zudem empfiehlt das Ministerium, dass Lehrer auch nicht privat in Risikogebiete fahren sollen. F\u00fcr Reisen im Inland gibt es bislang keine Empfehlung zur Absage. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">B\u00fcrgerforum zur Stuttgarter Opernsanierung verschoben<\/h2>\n\n\n\n<p> <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/stuttgart\/Nach-zahlreichen-Absagen-Angst-vor-Corona-Buergerforum-zur-Stuttgarter-Opernsanierung-vertagt,opernsanierung-corona-100.html\">Aus Angst zahlreicher Teilnehmer vor dem Coronavirus wurde das f\u00fcr diesen Freitag geplante B\u00fcrgerforum zur milliardenteuren Sanierung des Stuttgarter Opernhauses verschoben<\/a>. &#8222;Es hat sich fast die H\u00e4lfte der 40 zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlten B\u00fcrger f\u00fcr das Forum wegen Krankheit oder aus Sorge vor einer Ansteckung mit dem Virus abgemeldet&#8220;, sagte ein Sprecher der baden-w\u00fcrttembergischen Landesregierung am Mittwoch. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Kretschmann zeigt Verst\u00e4ndnis <\/h2>\n\n\n\n<p>Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) hatte am Dienstag Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die \u00c4ngste der B\u00fcrger gezeigt. Dass sich viele Menschen Sorgen machen, &#8222;verstehen wir gut&#8220;. &#8222;Ich bin froh, dass die Krankheit bei den Patienten im Land derzeit milde verlaufen ist.&#8220;<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enjoy-stuttgart.org\/pdf\/Bilder_Webseite\/2manner.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption> Gesundheitsminister Manfred Lucha und Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (beide Gr\u00fcne) informierten am Dienstag \u00fcber die aktuelle Lage rund um das Coronavirus. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Man gehe entschlossen an die Aufgabe heran. Seit vergangener Woche tage im Innenministerium ein Verwaltungsstab, der das Vorgehen der Beh\u00f6rden koordiniere, so Kretschmann weiter. Er appellierte,&nbsp;Ruhe zu bewahren: &#8222;Das Zusammenwirken der Gesundheitsbeh\u00f6rden beim Auftreten von Infektionskrankheiten ist in Baden-W\u00fcrttemberg gut eingespielt. Alle beteiligten Stellen im Land und s\u00e4mtliche Ressorts arbeiten intensiv zusammen, um die Menschen zu sch\u00fctzen&#8220;, so Kretschmann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Landesregierung geht derzeit von einem weiteren Anstieg der Fallzahlen aus. In welcher Dimension &#8211; darauf wollte sich Landesgesundheitsminister Manfred Lucha (Gr\u00fcne) nicht festlegen. Man wolle aber ger\u00fcstet sein, sollte die Zahl weiter ansteigen. 7,5 Millionen Euro k\u00f6nnten jederzeit ohne Probleme aus dem Landeshaushalt f\u00fcr Sonderprojekte entnommen werden. Das Land k\u00f6nne auf weitere Mittel im Haushalt zur\u00fcckgreifen, falls es dramatische Auswirkungen des Coronavirus geben sollte, so Kretschmann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> 84 Notfallzentren sollen landesweit entstehen <\/h2>\n\n\n\n<p> Die Landesregierung plant 84 Notfallpraxen, die f\u00fcr den Umgang mit dem Coronavirus ausger\u00fcstet werden und die rund um die Uhr als Anlaufstelle f\u00fcr erkrankte Menschen oder Verdachtsf\u00e4lle dienen k\u00f6nnen. Die Pr\u00fcfung oder Einrichtung weiterer m\u00f6glicher Quarant\u00e4nestationen wurde am Dienstag nicht bekannt. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> \u00c4rzte im Ruhestand sollen mithelfen <\/h2>\n\n\n\n<p> In Baden-W\u00fcrttemberg sollen dar\u00fcber hinaus gezielt \u00c4rzte zum Einsatz kommen, die bereits pensioniert sind. Theoretisch seien 7.000 \u00c4rzte im Land verf\u00fcgbar. Wie viele von ihnen einem entsprechenden Aufruf der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung folgen, ist noch nicht absehbar, so Lucha weiter. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Hamsterk\u00e4ufe? Kretschmann widerspricht <\/h2>\n\n\n\n<p> Die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/friedrichshafen\/Supermarkt-Sprecherin-sieht-keine-Engpaesse-Coronavirus-Leere-Regale-durch-Hamsterkaeufe,hamsterkaeufe-coronavirus-konstanz-110.html\">\u00fcberall im Land gemeldeten Hamsterk\u00e4ufe<\/a>, bei denen die Bev\u00f6lkerung lang haltbare Lebensmittel oder Dinge des t\u00e4glichen Gebrauchs in Massen einkauft, verteidigte Lucha indirekt &#8211; &#8222;aber alles mit Ma\u00df und Ziel&#8220;. Kretschmann dagegen wehrte sich dagegen, von Hamsterk\u00e4ufen zu sprechen: Wenn jeder eine Packung Nudeln oder Mehl mehr kaufe als \u00fcblich, sei das Regal dann nun mal leer. &#8222;Das ist ganz normal, dass man in einer solchen Situation eine T\u00fcte Nudeln mehr kauft, [&#8230;] gehamstert wird noch nicht&#8220;, so Kretschmann. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Coronavirus-Risikogebiete laut Robert-Koch-Institut: <\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>China:&nbsp;<\/strong>Provinz Hubei (inkl.&nbsp;Stadt Wuhan)<\/li><li><strong>Iran:&nbsp;<\/strong>Provinz Ghom, Teheran<\/li><li><strong>Italien:&nbsp;<\/strong>RegionEmilia-Romagna,Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien<\/li><li><strong>S\u00fcdkorea:&nbsp;<\/strong>Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/Lehrer-in-Sorge-wegen-Coronavirus-Gewerkschaft-zeigt-sich-ueberrascht,coronavirus-reisen-nach-italien-100.html\">Am Montag riet Baden-W\u00fcrttembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Gr\u00fcne) Reisenden nicht pauschal von Fahrten in die norditalienischen Risikogebiete ab.<\/a>\u00a0Er empfahl aber ausdr\u00fccklich, Fahrten zu verschieben, wenn die Urlaubsplanung auch die Teilnahme an gr\u00f6\u00dferen gesellschaftlichen Ereignissen vorsieht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Coronavirus auch in einem Pflegeheim angekommen <\/h2>\n\n\n\n<p> Am Montag wurde bekannt, dass in einem Pflegeheim in\u00a0<a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/heilbronn\/Mitarbeiter-brachte-Virus-aus-Italien-mit-Coronavirus-Pflegeheim-in-Bad-Rappenau-teilweise-isoliert,altenpflegeheim-teilweise-isoliert-bad-rappenau-nach-corona-100.html\">Bad Rappenau mehr als 100 Menschen<\/a>\u00a0unter Quarant\u00e4ne stehen. Das teilte die Stadt mit. Ein 85 Jahre alter Bewohner hatte sich wohl bei einem 32-j\u00e4hrigen Pfleger angesteckt, der zuvor in Mailand war. Auch eine Kollegin des Pflegers wurde angesteckt. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Coronavirus-Infektion wurde die gesamte Wohngruppe, die von dem Pfleger betreut wurde, unter Quarant\u00e4ne gestellt. Offenbar wurden trotzdem weitere Infektionsf\u00e4lle nachgewiesen. Dar\u00fcber hinaus besteht der Verdacht, dass auch weitere Wohngruppen betroffen sein k\u00f6nnten. Der ganze Altenpflegebereich wurde deshalb isoliert. Besucher sind vorerst nicht mehr zugelassen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband rechnet mit deutlichem Umsatzr\u00fcckgang <\/h2>\n\n\n\n<p>Der Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband Baden-W\u00fcrttemberg (DEHOGA) hat angesichts der Coronavirus-F\u00e4lle im Land vor einem deutlichen Umsatz-Minus gewarnt. Besonders deutlich seien die Auswirkungen im Gesch\u00e4ftsreise- und Tagungsgesch\u00e4ft, wie der Verband prognostiziert. &#8222;Die Folgen des Virus treffen das Tourismus- und Gastgewerbe mit voller Wucht&#8220;, so der baden-w\u00fcrttembergische Verbandssprecher Daniel Ohl gegen\u00fcber dem SWR.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen w\u00fcrden Firmen-Veranstaltungen absagen und Dienstreisen einschr\u00e4nken. Weil in vielen F\u00e4llen kostenlos storniert werden kann, w\u00fcrden die Hotelbetreiber h\u00e4ufig auf dem Schaden sitzen bleiben, so Ohl weiter. Auch die Gastronomen bek\u00e4men die Folgen des Coronavirus zu sp\u00fcren: Weniger Tagungen und Firmenevents w\u00fcrden f\u00fcr weniger Restaurantbesuche sorgen. Nach Absagen diverser Veranstaltungen wie&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/karlsruhe\/IT-TRANS-muss-verschoben-werden-Internationale-Fachmesse-in-Karlsruhe-wegen-Coronavirus-abgesagt,it-trans-abgesagt-100.html\">der internationalen Messe &#8222;IT-TRANS&#8220;<\/a>&nbsp;in Karlsruhe oder&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/stuttgart\/Stuttgart-LBV-Unternehmertag-wegen-Coronavirus-abgesagt,meldung-44736.html\">dem Unternehmertag des Landesbauernverbandes<\/a>&nbsp;an der Messe Stuttgart rechne man mit weiteren Stornierungen in den kommenden Tagen und damit mit einem weitreichenden Schaden f\u00fcr die 31.000 Betriebe im Land, so der DEHOGA weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich beobachte die Landesregierung die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus im Land. Bei Bedarf k\u00f6nnten bis zu 7,5 Millionen Euro bereitgestellt werden, um die Wirtschaft zu unterst\u00fctzen, wie Kretschmann betonte. F\u00fcr weitere Hilfen m\u00fcsse der Landtag zun\u00e4chst einen Nachtragshaushalt verabschieden. Zun\u00e4chst solle sich aber erst die Wirtschafsministerin mit Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern \u00fcber die aktuelle Lage beraten, so Kretschmann weiter.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Blutkonserven-Mangel in Baden-W\u00fcrttemberg <\/h2>\n\n\n\n<p> Normalerweise verzeichnet der Blutspendedienst Hessen\/Baden-W\u00fcrttemberg 2.500 Blutspenden pro Tag. Zuletzt waren es weniger als 2.000.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/Blutkonserven-in-Baden-Wuerttemberg-werden-knapp,blutspenden-in-bw-werden-knapp-100.html\">Das hat zur Folge, dass die Vorr\u00e4te an Blutkonserven knapp werden. Sie reichen gerade noch f\u00fcr zwei Tage.<\/a>\u00a0Der Sprecher des Blutspendedienstes vermutet, dass viele Menschen die Spendetermine aus Angst vor dem Coronavirus meiden. Das Virus ist jedoch gar nicht \u00fcber das Blut \u00fcbertragbar. Zudem werde beim Blutspenden auf gr\u00f6\u00dfte Hygiene geachtet, wie das Deutsche Rote Kreuz betont.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/suedbaden\/Freiburg-Blutkonserven-Mangel-an-der-Uniklinik,meldung-44760.html\">In der Uniklinik Freiburg werden wegen des Mangels derzeit sogar Operationen verschoben.<\/a>\u00a0Deshalb appelliert die Uniklinik nun an alle Menschen in Freiburg und Umgebung, zur Blutspende zu gehen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Zum Begriff &#8222;neuartiges Coronavirus&#8220; <\/h2>\n\n\n\n<p> In seiner Berichterstattung spricht der SWR vom &#8222;neuartigen Coronavirus&#8220;. Die Weltgesundheitsorganisation nennt den Virus aber &#8222;SARS-CoV-2&#8220;. Wie kommt es zu dem Unterschied? Das tun wir aus zwei Gr\u00fcnden. &#8222;SARS-CoV-2&#8220; ist sehr sperrig, sowohl beim H\u00f6ren als auch beim Lesen. &#8222;Neuer&#8220; oder &#8222;neuartiger Coronavirus&#8220; ist zwar verk\u00fcrzt, aber verst\u00e4ndlicher. Den Zusatz, dass es sich um einen neuen Virus handelt, sehen wir aber als notwendig an, denn Coronaviren bilden eine komplette Virenfamilie. Sie wurden bereits in den 60er Jahre entdeckt und sehen kranzf\u00f6rmig aus. Der lateinische Begriff f\u00fcr Kranz ist &#8222;Corona&#8220;. Zu der Familie der Coronaviren geh\u00f6rt zum Beispiel auch das SARS-Virus, an dem 2002\/03 hunderte Menschen starben. Das neue Virus aus China geh\u00f6rt auch zur Familie der Coronaviren. Die genaue Bezeichnung &#8222;SARS-CoV-2&#8220; wurde eingef\u00fchrt, weil das neue Virus in vielen Punkten dem alten SARS-Virus \u00e4hnelt. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Arbeitnehmer sollen im Zweifelsfall zu Hause bleiben <\/h2>\n\n\n\n<p>Die Unternehmen in Baden-W\u00fcrttemberg gehen bisher unterschiedlich mit der m\u00f6glichen Ansteckungsgefahr um. Bei Bosch gibt es bis vorerst Ende M\u00e4rz keine Dienstreisen von und nach China und in betroffene Gemeinden in Norditalien. Wer von dort zur\u00fcckkommt, soll 14 Tage lang Homeoffice machen. Diese Regel gilt zum Beispiel auch bei SAP aus Walldorf. SAP und der Stuttgarter Autobauer Daimler verweisen auch auf die grunds\u00e4tzliche M\u00f6glichkeit, nach Absprache von zu Hause aus zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Energieversorger EnBW sind die Vorgaben strenger. Hier d\u00fcrfen Mitarbeiter, die aus Risikogebieten zur\u00fcckkehren, zwei Wochen lang nicht an den Arbeitsplatz &#8211; notfalls werden sie bezahlt freigestellt. Wer Kontakt mit Personen aus den Risikogebieten hatte, soll mit dem Arbeitsmedizinischen Dienst das Risiko abw\u00e4gen. F\u00fcr betriebsnotwendige T\u00e4tigkeiten der EnBW, vor allem Strom-, Gas-, Wassernetze und Kraftwerke, gebe es eigene Notfallpl\u00e4ne. Daf\u00fcr bestehe aber bislang noch keine Notwendigkeit. Auch wo kein Homeoffice m\u00f6glich ist, zum Beispiel bei Verk\u00e4ufern, gelten Vorsichtsma\u00dfnahmen. Lidl aus Neckarsulm (Kreis Heilbronn) zum Beispiel erkl\u00e4rte, man sorge f\u00fcr Desinfektionsmittel f\u00fcr die Mitarbeiter und habe sie daf\u00fcr sensibilisiert, bei Krankheitssymptomen oder Kontakt mit einer infizierten Person rechtzeitig einen Arzt zu kontaktieren. Auch hier gilt: Im Verdachtsfall oder wenn sie k\u00fcrzlich in einem Risikogebiet waren, m\u00fcssen Mitarbeiter zu Hause bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle:  <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/Coronavirus-Zahl-der-Infektionen-in-Baden-Wuerttemberg-steigt-auf-28,coronavirus-in-bw-104.html\">https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/Coronavirus-Zahl-der-Infektionen-in-Baden-Wuerttemberg-steigt-auf-28,coronavirus-in-bw-104.html<\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Baden-W\u00fcrttemberg haben sich laut Beh\u00f6rden inzwischen 66 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Zuletzt infizierte sich eine Person aus Wangen im Allg\u00e4u (Kreis Ravensburg). 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