Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Stadtteilhauses schlägt Stammheim ein neues Kapitel für die örtliche Gemeinschaft auf. Nach vier Jahren Bauzeit ist ein modernes Gebäude mit einem großen Bürgersaal, vielseitig nutzbaren Räumen und mit einem Café entstanden.
Auch in Sachen Nachhaltigkeit ist das Stadtteilhaus ganz weit vorn. Als Plusenergiegebäude erzeugt es mehr Energie, als es verbraucht. Es wird mit Erdwärme beheizt und ist zudem mit Photovoltaikmodulen ausgestattet, die auch in die Fassade integriert wurden.
Der Neubau des Stadtteilhauses befindet sich genau zwischen der historischen Johanneskirche und dem vom berühmten Stammheimer Heinrich Schickhardt im 16. Jahrhundert errichteten dreiflügligen Schloss. Im neuen Bürgersaal des zweistöckigen Stadtteilhauses werden zukünftig 200 Besucher Platz haben. Dies ist eine ideale Ergänzung der alten Schlossscheuer, die bereits als Veranstaltungsort dient und an die das Stadtteilhaus direkt angebunden ist.
Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper: „Ein Stadtteilhaus kann das leisten, was keine noch so moderne Technik ersetzen kann, und was auch moderne soziale Medien nicht ersetzen können: Menschen zusammenbringen, Ideen zusammenbringen, Stammheim zusammenbringen. Genau das soll im neuen Stadtteilhaus geschehen – in einem Stadtteilhaus, das ganz neue Maßstäbe setzt und ganz neue Perspektiven eröffnet.“
Zur Eröffnung überreichte OB Nopper dem Stammheimer Bezirksvorsteher Julian Deifel zwei Dinge mit großer Symbolkraft – einen mit dem Stuttgarter Rössle versehenen großen Schlüssel, mit dem die Zukunft des sozialen Miteinanders in Stammheim aufgeschlossen und erschlossen werden kann und zum anderen traditionell Brot und Salz.

